Bildungseinrichtungen

Die Bildungstätigkeit auf dem Gebiet der Oberförsterei Świebodzin wird gem. dem anhand der Verordnung Nr. 57 des Generaldirektors der Staatsforste vom 9. Mai 2003 erstellten Programm für Waldbildung geführt. Das Ziel des Programms ist es, in der Gesellschaft Kenntnisse über das Ökosystem Wald und die Mehrzweckforstwirtschaft zu verbreiten, das gesellschaftliche Bewusstsein im Bereich der rationellen und verantwortungsvollen Nutzung sämtlicher Waldfunktionen zu steigern sowie das gesellschaftliche Vertrauen in die berufliche Tätigkeit der Förster zu entwickeln.

Bildungsangebot

Die Aufgaben im Bereich der Waldbildung, die von der Oberförsterei organisiert oder mitorganisiert werden, haben verschiedene Formen. Dies können Treffen mit den Förstern, Vorträge und Gesprächsrunden in den Schulen, Workshops auf Naturpfaden, Aktionen „Frühling ohne Flammen", „Sauberer Wald", Aufräumen für die Welt", ein Kunstwettbewerb unter dem Titel „Reichhaltiger Nadelwald" oder Treffen für Kinder und Jugendliche in der Baumschule in Ołobok sein. Im Bereich der Waldbildung wird die Oberförsterei durch ihre Partner unterstützt, und zwar hiesige Schulen, örtliche Selbstverwaltungen, die Kirche, die Presse, das Fernsehen sowie Nichtregierungsorganisationen und -vereine. Seit einigen Jahren findet in der Ortschaft Niedźwiedź eine überregionale Veranstaltung unter dem Namen „Holzfällerwettbewerb" statt, die u.a. der Betrieb für Forstdienstleistungen von Tomasz Karataj sowie das Gemeindeamt Łagów zusammen mit der Oberförsterei Świebodzin veranstalten.

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JAGDWESEN

JAGDWESEN

Die Gebiete der Oberförsterei Świebodzin gehören hinsichtlich der Jagdzugehörigkeit dem II. Zuchtrevier an. Auf diesem Gebiet arbeiten in 8 Jagdrevieren 5 Jagdkreisgruppen sowie ein Zentrum für Wildtierzucht. Das Jagdrevier 104 ist für die Fläche von 9560 ha zuständig, davon sind 5510 ha Waldgebiet. Das Jagdrevier 114 ist für die Gesamtfläche von 7280 ha zuständig, davon sind 4345 ha Waldgebiet.

Der Tierbestand auf dem Gebiet der Oberförsterei Świebodzin war in der Jagdsaison 2013/2014 wie folgt:

  • Hirsche: 678 St., davon Bullen 262 St.,
  • Rehe: 1941 St., davon Rehböcke 696 St.,
  • Wildschweine: 1014 St., davon 57 Keiler.
  • Damhirsche: 144 St., davon 57 Bullen.

Auf dem Gebiet des Zentrums für Wildtierzucht Jagdrevier 114 ist ebenfalls ein Kühlraum für die Aufbewahrung des erlegten Wilds in Betrieb, der für beide Jagdbezirke zur Verfügung steht.

Im Rahmen der Maßnahmen gegen ungünstige Entwicklungstendenzen hinsichtlich der Population der Feldhasen und Rebhühner startete 2004 die Oberförsterei Świebodzin auf dem Gebiet des Tierzuchtzentrums der Staatsforste die Gehegehaltung der Feldhasen. 2005 wurde mit der Volierenzucht der Rebhühner begonnen. Die Zielsetzung der geführten Zucht ist es, eine entsprechende Anzahl von Hasen und Rebhühnern aufzuziehen, die unter natürlichen Bedingungen fähig wären zu leben und sie durch Einsiedlungen in Gebieten mit für diese Tierarten entsprechenden Lebensraumbedingungen wiedereinzugliedern. 

In 2011 wurde in der Försterei Świebodzin die geschlossene Zucht der Damhirsche in Betrieb genommen. Das Ziel dieses Vorhabens ist es, den Genpool dieser Tierart im gesamten westlichen Streifen Polens, der von Staatsforsten verwaltet wird, wieder einzuführen und zu stärken.